Anerkennung von Prüfungsleistungen (Rechtswissenschaft)

Der Fachprüfungsausschuss hat auf seiner Sitzung am 10.6.2014 beschlossen:

Nach § 9 (3) der Fachprüfungsordnung IPIR hat der Fachprüfungsausschuss die Zuständigkeit für „Entscheidung über die Anerkennung von Prüfungsleistungen, die bereits im Rahmen des Studiums der Rechtswissenschaften erbracht worden sind“.

Für die Anerkennung gelten folgende Regeln:

1)    Einem Studenten/einer Studentin, der/die die erste juristische Prüfung abgelegt hat und die universitäre Schwerpunktbereichsprüfung im Schwerpunktbereich Völker- und Europarecht an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel bestanden hat, werden die Prüfungen wie folgt anerkannt:

   a.    Im Modul Internationales Recht 1 werden die Prüfungen „Völkerrecht I“ und „Allgemeine Staatslehre oder Staatsrecht I“ anerkannt.

   b.    In den Modulen Internationales Recht 2 und 3 werden die Prüfungen anerkannt.

Als Note für die Anerkennung unter a) und b) gilt die Gesamtnote der Schwerpunktbereichsprüfung.

2)    Einem Studenten/einer Studentin, der/die die erste juristische Prüfung ohne die universitäre Schwerpunktbereichsprüfung im Schwerpunktbereich Völker- und Europarecht an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel abgelegt hat, werden die Prüfungen in „Staatsrecht I oder Allgemeine Staatslehre“ (im Modul Internationales Recht 1) anerkannt. Als Note für die Anerkennung der Prüfung gilt die Gesamtnote der Zwischenprüfung, sofern keine fachspezifischen Prüfungsnoten nachgewiesen werden.

3)    Über die Anerkennung von Prüfungsleistungen eines Studenten/einer Studentin, der/die erste juristische Prüfung an einer anderen Universität abgelegt hat, entscheidet der Fachprüfungsausschuss im Einzelfall.